Die Cyber Bettler

Almosen übers Internet

MADRID (dpa/J. Jehnen) – Auf den ersten Blick wirken sie wie andere Obdachlose, die ein Schicksalsschlag auf die Straße verbannt hat.

Doch dann fallen die vier Pappschilder ins Auge, die Lyndon Owen und José Manuel Calvo vor sich auf den Boden gestellt haben. „Für Bier“, „für Wein“, „für Whiskey“, „für den Kater“, ist darauf zu lesen. Viele Passanten bleiben kurz stehen und lächeln. „Zumindest sind wir ehrlich“, ruft ihnen dann José Manuel zu. „Und dass wir Sie zum Lachen gebracht haben, ist das nicht einen Euro wert?“, fügt er charmant hinzu. Die Münzen, die viele dann vor das Pappschild ihrer Wahl werfen, sind die Antwort auf seine Frage.

José Manuel bedankt sich höflich. „Besuchen Sie unsere Website!“, empfiehlt er noch. Es klingt wie ein Witz, aber die beiden haben tatsächlich ihre eigene Seite im Internet: www.lazybeggers.com. Dort nennen sie sich „die faulen Bettler“ und geben einen Einblick in ihr Leben auf der Straße. Aber nicht nur das: Über den Bezahldienst Paypal können ihnen dort auch Almosen auf ihr Konto überwiesen werden. „Wir sind Bettler des 21. Jahrhunderts“, sagt Lyndon der Nachrichtenagentur dpa in Madrid. Den Schreibfehler in der Internetadresse – Bettler heißt auf Englisch „beggar“ – erklärt er so: „Der Kumpel, der uns die Seite eingerichtet hat, war so betrunken, dass er die Buchstaben nicht mehr klar erkennen konnte.“

Quelle und Kompletter Artikel auf Klamm News

http://www.klamm.de/partner/unter_news.php?l_id=28&news_id=407118

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