Onanieren gut für die Prostata!

von Achim Raschka

Männer, die sich regelmäßig selbst befriedigen, senken ihr Risiko, an Prostata-Krebs zu erkranken. Das haben australische Wissenschaftler ermittelt. Demnach sind Männer um so besser gegen den Krebs geschützt, je öfter sie zwischen dem 20. und 50. Lebensjahr ejakulieren. Prostata-Krebs gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen bei Männern.

Wie das britische Fachblatt „New Scientist“ berichtet, kam das australische Forscherteam um Graham Giles vom Cancer Council Victoria in Melbourne bei seinen letzten Umfragen zu einem überraschenden Ergebnis. Dabei verglichen sie Daten zu Sexualpraktiken von 1.079 Prostatakrebs-Patienten mit denen von 1.259 gesunden Männern im Alter zwischen 20 und 50 Jahren.

Umso häufiger die Befragten zwischen ihrem 20. und 50. Lebensjahr ejakulierten, desto unwahrscheinlicher entwickelte sich bei ihnen ein
Prostatakrebs. Bei Männern, die im Alter von 20 bis 30 mehr als
fünfmal pro Woche onanierten, reduzierte sich das Risiko um ein Drittel.

Erhöhtes Krebsrisiko bei Geschlechtsverkehr?

Ältere Studien zu diesem Thema ergaben meist vollkommen andere
Ergebnisse. Demnach sollte häufige sexuelle Aktivität das Krebsrisiko sogar um bis zu 40 Prozent erhöhen. Der Grund für diese Diskrepanz liegt vor allem in der unterschiedlichen Definition von sexueller Aktivität. Während die älteren Studien diese immer nur mit Geschlechtsverkehr in Verbindung brachten, berücksichtigt die Arbeitsgruppe von Giles erstmalig die Gesamtzahl der Ejakulationen. Dabei ist es vollkommen unabhängig, ob der Samenerguss beim Geschlechtsverkehr oder der Selbstbefriedigung stattfindet. Auch die Australier gehen davon aus, dass häufiger Geschlechtsverkehr das Krebsrisiko erhöhen kann. Sie führen dies auf mögliche Infektionen durch die Partner zurück. Die positive Bilanz lässt sich entsprechend vollkommen auf die Selbstbefriedigung reduzieren.

Die Erklärung: „Leitung wird durchgespült“ >>

Die Erklärung für den beobachteten Effekt erscheint denkbar einfach: „Je öfter die Leitungen durchgespült werden, umso weniger bleibt darin hängen, was die Zellen schädigt.“
Im Klartext: Die Prostata (Vorsteherdrüse) bildet, gemeinsam mit den
Samenbläschen, den Hauptteil der Samenflüssigkeit, die die Beweglichkeit der Spermien fördert. Die Samenflüssigkeit selbst wird aus dem Blut gewonnen und stellt ein Konzentrat von verschiedenen Stoffen wie Zucker, Zink und Zitronensäure dar. Bei dieser bis zu 600 fachen Konzentration sammeln sich in ihr jedoch auch krebserregende Stoffe. Das zeigten Versuche mit Hunden. Wer häufig ejakuliert und daher viel Samenflüssigkeit bilden muss, schwemmt diese schädlichen Substanzen, so glauben die Forscher, regelmäßig aus der Prostata. „Je öfter die Leitungen durchgespült werden, umso weniger bleibt darin hängen, was die Zellen schädigt“, so Giles in der Zeitschrift New Scientist.

„Spülung“ beugt auch Brustkrebs vor Seine Ergebnisse zeigen deutliche Parallelen zwischen dem Prostatakrebs und dem Brustkrebs bei Frauen auf. Neuere Studien haben ergeben, dass häufiges Stillen das Brustkrebsrisiko reduziert. Auch hier wird die Reduktion des Krebsrisikos auf die häufige Spülung und Reinigung der Drüsen zurückgeführt. „Natürlich sind die Annahmen noch hochgradig spekulativ“ gibt in diesem Zusammenhang die Brustkrebsexpertin Loren Lipworth vom International Epidemiology Institute in Rockville, Maryland, zu bedenken. Sollten diese Ergebnisse jedoch bestätigt werden, so ergibt sich daraus eine interessante Perspektive für die Zukunft. Dann „stellen sie einen erstklassigen Grund dar, Männer zur Selbstbefriedigung zu ermuntern“, so Anthony Smith von der La Trobe
Universiät in Melbourne.

Saubere Aussichten…oder ????

Quelle P2P Netzwerk

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